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Wie viel Eis brauche ich für eine Party?

Eis für Gläser und Eis zum Kühlen von Flaschen getrennt planen – inklusive Lagerung und Schmelzverlust.

Kurze Antwort

Für eine Party in Innenräumen mit einigen Longdrinks kannst du bei etwa 0,5 kg Eis pro Gast starten, wenn darin Eis für Drinks und begrenzte Kühlung enthalten sind. Bei einer warmen Outdoor-Party mit Eiswannen liegt der Plan eher bei 1 kg pro Gast; beide Verwendungen werden getrennt geprüft. Ein Bier-Wein-Event mit guter Kühlung braucht deutlich weniger Eis im Glas, eine cocktailreiche Karte mehr. Ergänze eine kontrollierte Schmelz- und Arbeitsreserve nach Prüfung von Isolierung und Lieferzeit.

Eis für Drinks und Kühleis trennen

Eis für den Ausschank kommt in Longdrinks, Cocktails, Mocktails und manche Softdrinks. Es muss sauber und lebensmittelecht bleiben. Kühleis liegt um Flaschen und Dosen in Wannen oder Kühlboxen. Sobald Hände, Etiketten und Schmelzwasser eine Kühlwanne verunreinigen, darf dieses Eis nie in Gästegläser gelangen.

Führe zwei Zeilen auf der Einkaufsliste und nutze getrennte Behälter und Schaufeln. Diese einfache Trennung verhindert, dass die gesamte Lieferung warme Ware kühlt und später kein sauberes Eis für Drinks übrig ist. Außerdem werden spätere Schätzungen nachvollziehbarer.

Eis aus der Getränkekarte berechnen

Zähle die Getränke, die tatsächlich Eis verwenden, statt die gesamte Gästeliste mit einem Cocktailwert zu multiplizieren. Viele Rocks- und Longdrinkgläser brauchen je nach Glas, Eisform und Drinkstil ungefähr 100 bis 160 Gramm Eis. Ein Kilogramm reicht damit vor Arbeitsverlust für etwa sechs bis zehn Drinks. Nutze den Bereich nur als Startwert; entscheidend ist der Test mit dem echten Glas.

Multipliziere geplante Eisdrinks mit der getesteten Füllmenge der echten Location-Gläser. Mocktails und alkoholfreie Longdrinks zählen mit, weil sie dieselbe Eismenge brauchen. Pur servierte Getränke, Bier, Wein und vorgekühlte Softdrinkflaschen benötigen keine volle Glaseis-Zuteilung.

  • Einen fertigen Drink mit echtem Glas und Eisschaufel testen.
  • Cocktails, Longdrinks, Mocktails und Softdrinks auf Eis zählen.
  • Crushed Ice getrennt planen, wenn es nur einzelne Rezepte brauchen.
  • Saubere, abgedeckte Behälter und eigene Schaufeln verwenden.

Kühleis und Wettereinfluss schätzen

Der Kühlbedarf hängt von Starttemperatur, Isolierung, Oberfläche, Schatten und nachgelegter warmer Ware ab. Vorgekühlte Flaschen in einer isolierten Box brauchen viel weniger Eis als raumwarme Kisten in einer offenen Metallwanne unter Sonne. Vorkühlen senkt den Eisbedarf meist am wirksamsten.

Stelle bei Outdoor-Events kleinere kalte Mengen bereit und fülle möglichst aus gekühlter Reserve nach. Halte Wannen im Schatten und lasse Schmelzwasser nur so weit ab, wie guter Kältekontakt erhalten bleibt. Wetter steigert Getränkebedarf und Schmelzen; prüfe die Prognose kurz vor dem Event.

Lieferung, Lagerung und Reserve planen

Lege die Eislieferung so spät wie praktikabel und bringe sie sofort in isolierte Boxen oder einen für die Menge geeigneten Tiefkühler. Haushaltsgeräte bieten für große Eventmengen oft zu wenig Platz. Säcke bleiben geschlossen, stehen nicht am Boden und lagern fern von rohen Lebensmitteln, Chemikalien und Laufwegen.

Eine Reserve hilft bei Transportverzug, beschädigten Säcken und Schmelzen, schlechte Lagerung lässt sich aber nicht mit einem Prozentsatz lösen. Bestätige Liefergewicht, Sackgröße, Zugang und Annahme. Öffne an der Bar jeweils nur einen Sack und trenne Kühleis räumlich vom lebensmittelechten Eis für Drinks.

Beispiele aus der Planung

30 Gäste, gemischte Karte innen

Enthält der Plan sechzig Longdrinks und Mocktails auf Eis mit gemessenen 140 Gramm je Drink, braucht das Serviereis 8,4 kg. Ergänze einen Puffer passend zur Location und berechne eine kleine Kühlaufgabe separat. Gute Kühlung macht eine volle Outdoor-Zuteilung unnötig.

50 Gäste, warme Gartenparty

Ein Startwert nahe 50 kg passt zur Planung mit 1 kg pro Gast, wenn Flaschenwannen wichtig sind. Teile zum Beispiel 18 kg abgedecktes, lebensmittelechtes Eis für Drinks und 32 kg Kühleis. Passe nach Prüfung von Vorkühlung, Schatten, Cocktailzahl und Lieferzeit an.

100 Gäste, cocktailreiches Event

Für 300 geplante Eisdrinks zu gemessenen 150 Gramm braucht der Service vor Reserve rund 45 kg. Ergänze einen kontrollierten Arbeitspuffer und berechne Kühleis separat. Ist die gesamte Flaschenware gekühlt, kann der Endwert niedriger als eine reine Outdoor-Faustregel nach Gästen ausfallen.

Nächster Schritt

Mach aus deiner Gästeliste einen praktischen Getränkeplan

Brorano nutzt Gästezahl, Dauer, Eventtyp, Wetter und Zielgruppe, um Getränkekategorien, Eis im Glas mit Schmelzreserve, Einkaufsmengen und Einkaufskategorien sowie einen Kostenrahmen zu schätzen. Kühleis für Flaschen ergänzt du separat.

Häufige Fragen

Wie viel Eis kommt in einen Cocktail?

Viele Rocks- und Longdrinkgläser brauchen ungefähr 100 bis 160 Gramm Würfel, Glasgröße, Drinkstil und Eisform unterscheiden sich jedoch. Teste den echten Ausschank mit Glas und Schaufel der Location, bevor du die Menge hochrechnest.

Darf Kühleis in Drinks verwendet werden?

Nein, sobald es Flaschen, Hände, Etiketten oder unsauberes Schmelzwasser berührt hat. Lebensmittelechtes Eis für Drinks bleibt abgedeckt und erhält von Lieferung bis Service eine eigene Schaufel und einen getrennten Behälter.

Soll ich Eiswürfel oder Crushed Ice kaufen?

Würfel passen zu den meisten Longdrinks, Kühlung und langsamerer Verdünnung. Crushed Ice wird nur für Rezepte gekauft, die es verlangen, weil es schneller schmilzt und getrennte Lagerung braucht. Die Getränkekarte entscheidet.

Wann sollte Eis geliefert werden?

So nah am Ausschank wie praktikabel, während eine bestimmte Person es sofort annimmt und lagert. Bestätige Sackgewichte und Kapazität von Tiefkühler oder Isolierboxen vor der Bestellung, nicht erst bei Ankunft.

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