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Wie berechne ich die Mixermenge für Cocktails und Longdrinks?

Multipliziere Portionen mit der Mixermenge im Rezept, trenne die Sorten und runde jede auf das tatsächlich kaufbare Gebinde auf.

Kurze Antwort

Berechne Mixer aus den geplanten Portionen jedes Drinks und nicht nur aus der Gästezahl. Die Formel lautet: Portionen × Mixer-Milliliter je Portion ÷ 1.000 = Liter Mixer. Danach teilst du die Liter durch die verfügbare Flaschen- oder Dosengröße und rundest die Gebinde auf. Ein Longdrink mit 150 ml Tonic, der 60-mal serviert wird, braucht 9 Liter; bei 1-Liter-Flaschen sind das neun Flaschen vor einem sinnvollen Servicepuffer. Tonic, Cola, Ginger Beer, Soda, Säfte und weitere Produkte stehen in getrennten Zeilen, weil ein Überschuss nicht immer eine andere Sorte ersetzt. Brorano kann aus dem Cocktail- und Longdrinkmix des Events allgemeine Mixerkategorien und Gebinde schätzen, wählt aber kein benanntes Rezept oder die Sortenaufteilung für dich.

Die Rezeptmenge statt einer pauschalen Gästezahl nutzen

Mixer ist der alkoholfreie Anteil, der einen Drink verlängert oder fertigstellt, zum Beispiel Tonic Water, Cola, Ginger Beer, Soda, Limonade oder Saft. Lies die Milliliter aus dem tatsächlichen Rezept ab. Ein Longdrink aus 40 ml Spirituose plus 160 ml Mixer und ein Highball aus 50 ml Spirituose plus 100 ml Mixer erzeugen nicht denselben Einkauf, auch wenn beide umgangssprachlich Mixgetränke heißen.

Lege pro Menüdrink eine Zeile mit geplanter Portionszahl und Mixer-Millilitern an. Multipliziere beide Werte und fasse Zeilen erst danach zusammen, wenn exakt dasselbe Produkt genutzt wird. Brauchen zwei Drinks dasselbe Tonic, dürfen ihre Liter addiert werden. Tonic und Soda bleiben getrennt, selbst wenn beide in gleich großen Flaschen geliefert werden.

  • Mixerliter = Portionen × Mixer-ml je Portion ÷ 1.000
  • Gebinde = Mixerliter ÷ Gebindeliter, danach aufrunden
  • Bedarf nur bei identischem Produkt und Format zusammenfassen

Das Menü vor der Literrechnung aufteilen

Beginne mit den gesamten Cocktail- und Longdrinkportionen des Events und verteile sie anschließend auf das Menü. Die Aufteilung richtet sich nach erwarteter Beliebtheit, vorhandenen Verkaufs- oder Eventwerten, Publikum und alkoholfreier Nachfrage. Ein Plan mit 100 Mixgetränken bedeutet nicht automatisch fünfzig Tonic- und fünfzig Cola-Drinks. Notiere die Annahme, damit sie später angepasst werden kann.

Bei 120 geplanten Longdrinks könnten zum Beispiel 50 Prozent auf einen Tonic-Drink, 30 Prozent auf einen Cola-Drink und 20 Prozent auf einen alkoholfreien Ginger-Drink entfallen. Das ergibt 60, 36 und 24 Portionen vor der Rezeptrechnung. Durch die sichtbare Aufteilung erkennst du, welches Produkt bei einem anderen Gästeverhalten zuerst knapp würde.

Liter in sinnvolle Gebinde umrechnen

Nutze die Gebindegröße, die wirklich gekauft wird. Werden 6,4 Liter benötigt und die gewählte Cola kommt in 1-Liter-Flaschen, kaufst du sieben. Bei 200-ml-Flaschen teilst du 6.400 durch 200 und kaufst zweiunddreißig. Kleine Formate können Kohlensäure schützen und einzelne Serves vereinfachen, große Formate reduzieren eventuell Handgriffe. Entscheidend sind Servicetempo, Restmengen, Lagerung und Preis.

Das Aufrunden auf ganze Gebinde erzeugt bereits einen Puffer. Notiere deshalb zuerst den exakten Rezeptbedarf und die Einkaufsmenge, bevor ein weiterer Zuschlag folgt. Prüfe, ob ungeöffnete Ware weiterverwendet oder retourniert werden kann, wie schnell offene kohlensäurehaltige Mixer verbraucht werden und ob Nachschub erreichbar ist. So entsteht eine kontrollierte Reserve statt desselben Prozentsatzes für jede Sorte.

Ein Mixerblatt für schnellen Service vorbereiten

Das Barblatt zeigt Produktname, Pour je Drink, Gesamtliter, Gebindeformat, Startbestand an jeder Station und Lagerort der Reserve. Markiere ähnlich aussehende Produkte und gib ihnen feste Plätze in Kühlung oder Speed Rack. Berücksichtige auch alkoholfreie Mixer, die pur bestellt werden können, denn Gäste trinken sie eventuell ohne den Cocktail, für den sie ursprünglich vorgesehen waren.

Im Batch-Rezept müssen Konzentrat, bereits enthaltener stiller Saft und kohlensäurehaltiger Top-up klar getrennt sein. Ein sprudelnder Mixer wird häufig erst beim Servieren ergänzt und bleibt deshalb auf dem Mixerblatt, auch wenn die anderen Zutaten gemeinsam vorbereitet wurden. Brorano hilft bei allgemeinen Eventmengen; mit diesem Rezeptblatt bestimmst du konkrete Sorten und Marken.

Beispiele aus der Planung

60 Tonic-Longdrinks

Bei 150 ml Tonic je Serve beträgt der Bedarf 60 × 150 ml = 9.000 ml oder 9 Liter. Das sind neun 1-Liter-Flaschen oder fünfundvierzig 200-ml-Flaschen vor einem bewusst gewählten Servicepuffer.

40 Rum-Cola-Serves

Mit 160 ml Cola pro Drink ergibt sich 40 × 160 ml = 6.400 ml. Der exakte Bedarf sind 6,4 Liter. Bei 1-Liter-Flaschen kaufst du sieben und erhältst durch die Gebinderundung 0,6 Liter mehr als die Rezeptmenge.

100 Drinks mit zwei Mixern

Sechzig Tonic-Drinks mit 120 ml brauchen 7,2 Liter. Vierzig Ginger-Drinks mit 100 ml benötigen 4 Liter. Gekauft werden acht 1-Liter-Flaschen Tonic und zwanzig 200-ml-Flaschen Ginger; die gesamten 11,2 Liter sind nicht beliebig austauschbar.

Nächster Schritt

Ordne die Cocktailmenge in deinen gesamten Eventplan ein

Brorano schätzt Cocktailportionen als Teil des Events, den Getränkemix, Eis im Glas, Einkaufskategorien und allgemeine Gebindemengen sowie einen groben Kostenrahmen. Benannte Rezepte und die Batch-Verdünnung rechnet Brorano nicht hoch; dafür nutzt du die Rechnung aus diesem Ratgeber.

Häufige Fragen

Wie viel Mixer kommt in einen Longdrink?

Nutze das tatsächliche Rezept. Viele Longdrinks verwenden mehr Mixer als kurze Cocktails, doch Glas, Spirituosen-Pour, Eis und gewünschtes Endvolumen unterscheiden sich. Teste den vollständigen Serve und notiere seine Mixer-Milliliter, statt jeden Menüpunkt mit demselben Wert zu rechnen.

Kann ich alle Mixer als eine Summe berechnen?

Eine Gesamtliterzahl hilft bei der Lagerplanung, aber nicht beim Einkauf. Tonic, Cola, Soda, Saft und Ginger-Produkte bleiben getrennt. Fasse Zeilen nur zusammen, wenn dasselbe Produkt mehrere Rezepte bedient, und rechne diesen Bedarf dann in sein Gebinde um.

Soll kohlensäurehaltiger Mixer in den Cocktail-Batch?

Das hängt vom getesteten Rezept und Service ab. Viele Bars halten den sprudelnden Top-up getrennt und geben ihn beim Servieren hinzu. Bei dieser Methode batchst du die stillen Bestandteile und führst den gesamten kohlensäurehaltigen Mixer separat.

Berechnet Brorano genaue Tonic- und Cola-Sorten?

Nein. Brorano schätzt allgemeine Mixermengen und Gebinde aus dem Cocktail- und Longdrinkplan des Events. Mit Rezeptliste und Beliebtheitsaufteilung machst du daraus konkrete Produkte, Sorten und Gebindeformate.

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